{"id":607,"date":"1981-05-26T00:00:00","date_gmt":"1981-05-26T00:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/feuerwehr-eddelak.de\/wcms\/?p=607"},"modified":"1981-05-26T00:00:00","modified_gmt":"1981-05-26T00:00:00","slug":"100-jahre-sind-seit-der-grundung-vergangen-25","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.feuerwehr-eddelak.de\/wcms\/1981\/100-jahre-sind-seit-der-grundung-vergangen-25\/","title":{"rendered":"100 Jahre sind seit der Gr\u00fcndung vergangen"},"content":{"rendered":"<h2>Freiwillige Feuerwehr in Eddelak feiert Jubil\u00e4um<\/h2>\n<p>Eddelak (hs). 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Eddelak. Ein Blick in die Chronik: Am 20. Juli 1881 traten 19 M\u00e4nner zusammen und gr\u00fcndeten in Eddelak eine freiwillige Feuerwehr. Im Gr\u00fcndungsprotokoll hie\u00df es hierzu w\u00f6rtlich: \u201eZur Bildung einer freiwilligen Feuerwehr f\u00fcr den L\u00f6schdistrikt Dingen, Warfen, Behmhusen, Westerb\u00fcttel und Lebe sind die Unterzeichneten heute zusammengetreten und verpflichten sich dieselben, wie auch sp\u00e4ter Unterzeichnete, auf Grund zu entwerfender Statuten, als aktive Mitglieder der Feuerwehr zu fungieren!&#8220;<br \/>In der darauffolgenden Zeit erfolgte die Ausr\u00fcstung der Wehr mit den n\u00f6tigen Ger\u00e4teschaften. Erster Hauptmann<br \/>wurde Johann Boje Hanno. Im Verlaufe<br \/>der Jahre, insbesondere nach den beiden Weltkriegen, war eine stete Aufw\u00e4rtsentwicklung zu verzeichnen. Von der Handdruckspritze konnte man bereits 1926 Abschied nehmen. Am 29. Oktober 1926 wurde beschlossen, eine Magirus-Motor-Spritze, Marke \u201eM\u00fcnchen&#8220; anzuschaffen.<br \/>Im November 1946 wurde aus den Best\u00e4nden der ehemaligen Deutschen Wehrmacht ein Nachrichten-Fahrzeug (Opel-Blitz), Baujahr 1940, als L\u00f6schfahrzeug \u00fcbernommen. Die TS 8\/8 wurde in einem Anh\u00e4nger mitgef\u00fchrt. Im Oktober 1962 wurde dieses Fahrzeug durch ein neues Ford-TaunusTransit L\u00f6schfahrzeug TSF (Staffelbesetzung 1\/5) ausgewechselt. Das au\u00dfer Dienst gestellte Opel-Blitz-Fahrzeug wurde dem Kreis S\u00fcderdithmarschen f\u00fcr Ausbildungszwecke des Technischen Hilfswerks (THW) kostenlos \u00fcberlassen.<br \/>1962 und in den darauffolgenden Jahren trieb ein Feuerteufel im Raume Eddelak\/Brunsb\u00fcttel sein Unwesen. In dieser Zeit wurde insbesondere die Wehr Eddelak hart gepr\u00fcft. W\u00e4hrend dieser Brandserie stellte sich heraus, da\u00df das 1962 in Dienst gestellte TSF zu<br \/>klein war. Deshalb wurde dieses L\u00f6schfahrzeug im Oktober 1967 durch ein neues LF 8-TS mit Vorbaupumpe ersetzt.<br \/>W\u00e4hrend des 100j\u00e4hrigen Bestehens der Wehr amtiert heute mit Boy B\u00e4thke der elfte Wehrf\u00fchrer.<br \/>Es amtierten folgende Wehrf\u00fchrer: Von 1881 bis 1895 Johann Boie Hanno; von 1895 bis 1897 S\u00fchl Schomacker; von 1897 bis 1914 Heinrich Bi\u00df; von 1914 bis 1934 Johannes Haack; von 1934 bis 1945 August Popp bzw. Ernst Zornig; von 1946 bis 1949 Johannes Haack; von 1949 bis 1962 Werner Johannsen (heute Ehrenmitglied); von 1962 bis 1968 Carl Oeser (heute Ehrenmitglied); von 1968 bis 1974 G\u00fcnter Thorm\u00e4hlen (heute Amtswehrf\u00fchrer); seit 1974 Boy B\u00e4thke.<br \/>Die Protokolle f\u00fcr die Zeit von April 1934 bis Ende 1948 sind nicht auffindbar. Aus diesem Grunde k\u00f6nnen die genauen Zeiten der beiden Wehrf\u00fchrer August Popp und Ernst Zornig nicht festgestellt werden.<br \/>Der Stolz der Wehr ist das am 17. M\u00e4rz 1979 eingeweihte neue Feuerwehr-Ger\u00e4tehaus mit drei Fahrzeugst\u00e4nden, Schulungs- und Aufenthaltsraum, sowie Heizungsanlage und WC. Die Wehrm\u00e4nner haben hier in ihrer Freizeit erhebliche Stunden in Eigenleistung vollbracht, um die Kosten zu m\u00e4\u00dfigen.<br \/>Der Wehr obliegt heute der Brandschutz in den beiden Gemeinden Eddelak und Dingen. Mit dem in Kraft treten der \u00c4mter-Neuordnung auf kommunalem Gebiet ab 1. April 1970, wo die bisherige Kirchspielslandgemeinde Eddelak mit den Gemeinden Eddelak, Averlak und Dingen (Westerb\u00fcttel war schon und Blangenmoor-Lehre wurde ab 1. Januar 1971 in die Stadt Brunsb\u00fcttel eingemeindet) mit der amtsfreien Gemeinde St. Michaelisdonn zusammengelegt und das neue Amt Kirchspielslandgemeinde Eddelak-St. Micha<br \/>elisdonn mit dem Sitz der Verwaltung in St. Michaelisdonn gebildet wurde, gab es auch in der Zust\u00e4ndigkeit der Wehren dieser Gemeinden eine kleine Ver\u00e4nderung. Die Freiwilligen Feuerwehren Eddelak und Averlak-Blangen\u2022 moor wurden mit St. Michaelisdonn zur Amtswehr Eddelak-St. Michaelisdonn zusammengelegt. Amtswehrf\u00fchrer ist der von 1968 bis 1974 amtierende Eddelaker Wehrf\u00fchrer G\u00fcnter Thorm\u00e4hlen.<br \/>Die Ausr\u00fcstung der Freiwilligen Feuerwehr Eddelak ist den Erfordernissen der heutigen Zeit entsprechend gut. F\u00fcr die Verst\u00e4ndigung bei besonderen Eins\u00e4tzen und Katastrophen steht eine Funkausr\u00fcstung zur Verf\u00fcgung. Die Schlagkraft der Wehr ist zu jeder Zeit gegeben.<br \/>Nachwuchssorgen bestehen nicht. Die infolge Alters oder Krankheit aus dem aktiven Dienst Ausscheidenden k\u00f6nnen durch junge Freiwillige erg\u00e4nzt und aufgef\u00fcllt werden. Am 31. Dezember 1980 hatte die Wehr eine St\u00e4rke von 43 Mitgliedern. Das Durchschnittsalter betr\u00e4gt 38 Jahre.<\/p>\n<p>Auch die Kameradschaftspflege kommt nicht zu kurz. So werden Ausfl\u00fcge, Kameradschaftsabende und Grillabende veranstaltet, woran auch die Ehefrauen teilnehmen. Die Verbindung und Kontaktpflege zur Einwohner\u2022 schaft findet ihren Niederschlag insbesondere in dem einmal j\u00e4hrlich stattfindenden Feuerwehrball in Suhr&#8217;s Hotel&#8220;.<\/p>\n<p>Zu den B\u00fcrgermeistern mit ihren Gemeindevertretungen der Einsatzorte Eddelak und Dingen, sowie zum Amtsvorsteher mit Amtsausschu\u00df des Amtes Kirchspielslandgemeinde Eddelak-St. Michaelisdonn als Tr\u00e4ger des Brandschutzes besteht ein gutes Verh\u00e4ltnis. Sie alle zeigen stets ein offenes Ohr f\u00fcr die Belange der Feuerwehr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Freiwillige Feuerwehr in Eddelak feiert Jubil\u00e4um\nEddelak (hs). 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Eddelak. Ein Blick in die Chronik: Am 20. Juli 1881 traten 19 M\u00e4nner zusammen &hellip;","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-607","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.feuerwehr-eddelak.de\/wcms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/607","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.feuerwehr-eddelak.de\/wcms\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.feuerwehr-eddelak.de\/wcms\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.feuerwehr-eddelak.de\/wcms\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.feuerwehr-eddelak.de\/wcms\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=607"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.feuerwehr-eddelak.de\/wcms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/607\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.feuerwehr-eddelak.de\/wcms\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=607"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.feuerwehr-eddelak.de\/wcms\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=607"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.feuerwehr-eddelak.de\/wcms\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=607"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}