{"id":626,"date":"1983-10-08T00:00:00","date_gmt":"1983-10-08T00:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/feuerwehr-eddelak.de\/wcms\/?p=626"},"modified":"1983-10-08T00:00:00","modified_gmt":"1983-10-08T00:00:00","slug":"in-sachen-averlaker-unfall-57","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.feuerwehr-eddelak.de\/wcms\/1983\/in-sachen-averlaker-unfall-57\/","title":{"rendered":"In Sachen Averlaker Unfall"},"content":{"rendered":"<h2>Dicke Luft bei Feuerwehr<\/h2>\n<p>Brunsb\u00fcttel\/Averlak (ky). \u201eDicke Luft&#8220; bei der Freiwilligen Feuerwehr. Unser Artikel \u201eSchwerverletzt eingeklemmt &#8211; Feuerwehr stritt um Opfer&#8220; (\u201eRundschau\/Marner Zeitung&#8220; vom Donnerstag, 6. Oktober 1983) verursachte Wirbel. Die Freiwillige Feuerwehr Averlak meldete sich gestern mit einem ausf\u00fchrlichen Leserbrief zu Wort. Brunsb\u00fcttels Gemeindewehrf\u00fchrer Peter-Heinz Jungclaus sprach den Vorfall w\u00e4hrend einer Wehrversammlung am Donnerstagabend an und bemerkte dazu: \u201eMan kann nicht sagen, da\u00df da etwas falsch dargestellt wurde.&#8220; Kreisbrandmeister Wilhelm Br\u00fche erkl\u00e4rte, er werde die Vorg\u00e4nge streng pr\u00fcfen und mit aller H\u00e4rte verfolgen. Das Ansehen der Freiwilligen Feuerwehr stehe auf dem Spiel.<br \/>Die Freiwillige Feuerwehr Averlak schreibt in ihrem Brief an die \u201eRundschau\/Marner Zeitung&#8220;:<br \/>\u201eUm der sachlichen Information der B\u00fcrger und der aufopferungsvollen T\u00e4tigkeit der Feuerwehren gerecht zu werden, bedarf dieser Bericht einer Richtigstellung.<br \/>Nicht die Polizei, sondern Zeugen des Unfalls benachrichtigten die Kreisleitstelle und die Polizei gleichzeitig mit der Unfallmeldung, da\u00df ein Fahrzeug brennt. Folgerichtig setzte die Kreisleitstelle die Feuerwehr Averlak ein.Bei Eintreffen der Feuerwehr Averlak teilte diese der Kreisleitstelle mit, da\u00df das Fahrzeug nicht brennt, jedoch eine Person eingeklemmt ist und eine Rettungsschere ben\u00f6tigt wird.<br \/>Da die Feuerwehr Eddelak \u00fcber ein solches Ger\u00e4t verf\u00fcgt, wurde \u00fcber die Kreisleitstelle die Eddelaker Wehr alarmiert.<br \/>W\u00e4hrend dieser Zeit waren die Averlaker Wehrm\u00e4nner bereits damit besch\u00e4ftigt, die Person mittels der auf dem Rettungswagen mitgef\u00fchrten Schere aus dem Fahrzeug zu befreien.<br \/>Als der Kreisleitstelle bekannt wurde, da\u00df das Fahrzeug und die Schere der Feuerwehr Eddelak nicht zur<br \/>Verf\u00fcgung stand, wurde \u00fcber Alarmempf\u00e4nger die Feuerwehr St. Michaelisdonn alarmiert. W\u00e4hrend des Ausr\u00fcckens der St. Michaelisdonner Wehr griff die Brunsb\u00fctteler Wehr in das Geschehen ein und erbat von der Leitstelle den Einsatzauftrag. Die Feuerwehr St. Michaelisdonn wurde zur\u00fcckbeordert.<br \/>Bei Eintreffen der Feuerwehr Brunsb\u00fcttel war die Personenrettung durch die Feuerwehr Averlak soweit fortgeschritten, da\u00df ein Eingreifen durch die Brunsb\u00fctteler Wehrm\u00e4nner nicht mehr erforderlich wurde.<br \/>Fazit:<br \/>\u2022 Der Einsatzleiter der Averlaker Wehr hat unverz\u00fcglich nachbarschaftliche Hilfe angefordert.<br \/>\u2022Die Leitstelle hatte alle F\u00e4den in der Hand und hat entsprechend reagiert.<br \/>\u2022 Wehren, die von sich aus nachbarschaftliche Hilfe anbieten, sollen in kameradschaftlicher Zusammenarbeit die Eins\u00e4tze meistern und nicht ihrerseits selbstherrlich in das Geschehen eingreifen.<br \/>*Die Wehr Averlak wollte sicher nicht \u201eihr&#8220; Opfer selbst retten, sonst w\u00e4re nicht unverz\u00fcglich \u00fcber Funk nachbarschaftliche Hilfe angefordert worden.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dicke Luft bei Feuerwehr\nBrunsb\u00fcttel\/Averlak (ky). \u201eDicke Luft&#8220; bei der Freiwilligen Feuerwehr. 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