{"id":628,"date":"1983-10-15T00:00:00","date_gmt":"1983-10-15T00:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/feuerwehr-eddelak.de\/wcms\/?p=628"},"modified":"1983-10-15T00:00:00","modified_gmt":"1983-10-15T00:00:00","slug":"die-letzten-ereignisse-noch-einmal-aufgerollt-und-erortert-60","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.feuerwehr-eddelak.de\/wcms\/1983\/die-letzten-ereignisse-noch-einmal-aufgerollt-und-erortert-60\/","title":{"rendered":"Die letzten Ereignisse noch einmal aufgerollt und er\u00f6rtert"},"content":{"rendered":"<h2>90-Minuten-Gespr\u00e4ch brachte Klarheit<\/h2>\n<p>Averlak. Gut 90 Minuten lang hatten sie sich ausgesprochen. Sie wollten kl\u00e4ren, was am sp\u00e4ten Abend des 4. Oktober 1983 wirklich in Averlak passiert war. Das Gespr\u00e4ch brachte Klarheit, und es brachte die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Averlak, Eddelak und Brunsb\u00fcttel n\u00e4her zusammen. Meinungsverschiedenheiten wurden ausger\u00e4umt, und als Kreisbrandmeister Wilhelm Br\u00fche schlie\u00dflich das Glas hob, bekr\u00e4ftigte ein guter Schluck den Willen, kameradschaftlich zusammenzuarbeiten.<br \/>Kreisbrandmeister Br\u00fche hatte zu einem Gespr\u00e4ch in Averlak eingeladen. Es ging um den Unfall am Abend des 4. Oktober. An diesem Dienstag waren auf der Hauptstra\u00dfe in Averlak zwei Personenwagen zusammengesto\u00dfen. In einem der Pkw wurde eine junge Frau eingeklemmt (die \u201eRundschau&#8220; berichtete dar\u00fcber am Donnerstag, 6. Oktober).<br \/>Es wurden Vorw\u00fcrfe laut &#8211; Vorw\u00fcrfe, die Averlaker Wehr habe notwendige Hilfe der Brunsb\u00fctteler Feuerwehr abgelehnt, Vorw\u00fcrfe, die Feuerwehrleute h\u00e4tten sich an der Unfallstelle um \u201eihr&#8220; Opfer gestritten.<br \/>Nach dem Gespr\u00e4ch in Averlak ist es an der Zeit, einige Dinge geradezur\u00fccken. Kreisbrandmeister Wilhelm Br\u00fche wartete mit den Einsatzprotokollen auf, die im Endeffekt best\u00e4tigten, da\u00df der Einsatz der<br \/>Averlaker Feuerwehr einwandfrei abgelaufen ist. Dies kam auch in den Stellungnahmen der Wehrm\u00e4nner zum Ausdruck.<br \/>Dabei stellte sich auch heraus, da\u00df die \u201eRundschau&#8220; teilweise unvollst\u00e4ndig Informationen erhalten hat, die letztendlich ein schiefes Bild vom Einsatz der Averlaker Wehr zeichneten. Deshalb an dieser Stelle die Fakten, wie sie sich nach der Aussprache am Donnerstagabend in Averlak darstellen.<br \/>Die Averlaker Wehr war zu dem Unfall gerufen worden mit der Vorgabe, ein Auto brenne und eine Person sei verletzt. Am Unfallort stellte Wehrf\u00fchrer Max-Jakob Nagel fest, da\u00df die junge Frau im Fahrzeug eingeklemmt war und befreit werden mu\u00dfte. Er forderte eine Rettungsschere an. Dies geschah zu einem Zeitpunkt, als der Rettungswagen des Kreises noch nicht am Unfallort war.<br \/>Als der Rettungswagen kam, wurde der Wehr sofort die Rettungsschere angeboten, die sich an Bord des Fahrzeuges befand. Die Feuerwehr machte sich daran, die Frau zu befreien.<br \/>Unterdessen jedoch lief die Suche nach einer Rettungsschere \u00fcber die Kreisleitstelle weiter. Die Averlaker Wehr lie\u00df sie weiterlaufen, um eventuell eine zweite Schere zur Hand zu haben.<br \/>So rief die Leitstelle die Eddelaker Wehr, deren Einsatzfahrzeug mit<br \/>der Rettungsschere aber zu einem Funklehrgang unterwegs war. In Eddelak wurde Alarm gegeben, doch die Schere war nicht zu beschaffen. So wandte sich die Leitstelle an die Wehr St. Michaelisdonn.<br \/>Doch bevor diese Wehr ausr\u00fccken konnte, bot die Brunsb\u00fctteler Feuerwehr ihre Hilfe an und fuhr nach Averlak. Die Brunsb\u00fctteler Wehr hatte den Funkverkehr mitgeh\u00f6rt.<br \/>Dabei entstand das Bild, die Averlaker Wehr komme mit dem Unfall nicht zurecht. So ist es zu erkl\u00e4ren, weshalb einige Brunsb\u00fctteler Feuerwehrm\u00e4nner am Unfallort in Averlak nach dem Motto auftraten: \u201eLa\u00dft uns mal ran!&#8220; Es kam zu den erw\u00e4hnten Auseinandersetzungen zwischen den Wehrleuten &#8211; nicht zuletzt wohl auch aufgrund fr\u00fcherer Reibereien.<br \/>Zum Einsatz selbst bleibt festzuhalten: Jeder hat sich bem\u00fcht, bestm\u00f6gliche Hilfe zu bringen. Die Feuerwehr Averlak hatte die Lage jederzeit unter Kontrolle und bedurfte der Hilfe von au\u00dferhalb nicht mehr.<br \/>Da\u00df es eine gute halbe Stunde dauerte, bis die Frau aus dem Wagen befreit war, erfolgte in Absprache mit dem Arzt, der an der Unfallstelle zugegen war. Die Frau war mit dem Fu\u00df zwischen Bremsund Kupplungspedal eingeklemmt und bei Bewu\u00dftsein. Die Rettungsaktion bereitete ihr gro\u00dfe Schmerzen. Der Arzt erkl\u00e4rte der Wehr,<br \/>Lebensgefahr bestehe nicht; die M\u00e4nner sollten sich Zeit lassen bei der Befreiungsaktion, um dem Opfer unn\u00f6tige Schmerzen zG ersparen. Der Brandschutz an der Unfallstelle war durch Trockenl\u00f6scher sichergestellt.<br \/>Die Feuerwehr kritisierte scharf die Darstellung in der \u201eRundschau&#8220;. Die Kritik ist in einigen Bereichen berechtigt, vor allem dort, wo der sinnvolle Einsatz der Averlaker Wehr in Frage gestellt wird. Deshalb soll an dieser Stelle nochmals betont werden: Nach den inzwischen vollst\u00e4ndig vorliegenden Fakten hat die Averlaker Feuerwehr optimal Hilfe geleistet.<br \/>Da\u00df die \u201eRundschau&#8220; den Vorfall aufgegriffen hat, f\u00fchrte dazu, da\u00df das Ansehen dieser Wehr gesch\u00e4digt wurde. Dies soll durch die jetzt geschilderten Tatsachen aus der Welt ger\u00e4umt werden.<br \/>Doch hat unsere Ver\u00f6ffentlichung dazu beigetragen, da\u00df der schwelende Konflikt zwischen den Wehren Brunsb\u00fcttel, Averlak und Eddelak nach offener Aussprache beigelegt wurde. Auch f\u00fchrte er dazu, da\u00df die Kreisleitstelle k\u00fcnftig genaue Informationen dar\u00fcber erhalten soll, mit welchen Ger\u00e4ten die Einsatzfahrzeuge der einzelnen Wehren ausger\u00fcstet sind. Dann k\u00f6nnen solche Suchaktionen wie die bei der Eddelaker Feuerwehr vermieden werden.<br \/>Hang-Werner Kany<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"90-Minuten-Gespr\u00e4ch brachte Klarheit\nAverlak. Gut 90 Minuten lang hatten sie sich ausgesprochen. Sie wollten kl\u00e4ren, was am sp\u00e4ten Abend des 4. 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