{"id":649,"date":"1988-02-27T00:00:00","date_gmt":"1988-02-27T00:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/feuerwehr-eddelak.de\/wcms\/?p=649"},"modified":"1988-02-27T00:00:00","modified_gmt":"1988-02-27T00:00:00","slug":"einfamilienhaus-wurde-in-der-gemeinde-eddelak-durch-feuer-beschadigt-85","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.feuerwehr-eddelak.de\/wcms\/1988\/einfamilienhaus-wurde-in-der-gemeinde-eddelak-durch-feuer-beschadigt-85\/","title":{"rendered":"Einfamilienhaus wurde in der Gemeinde Eddelak durch Feuer besch\u00e4digt"},"content":{"rendered":"<h2>Brunsb\u00fctteler Kripo vermutet Funkenflug als Brandursache<\/h2>\n<p>EDDELAK. Es riecht nach kalter Asche und aus einigen Ecken steigen noch d\u00fcnne Rauchfahnen auf. Auf dem Boden steht das L\u00f6schwasser und vermischt sich mit dem Ru\u00df zu einer schmutzigen Masse. Im Wohnzimmer, zwischen dem verkohlten Sofa und dem Fenster, durch das nur matt das schwindende Tageslicht dringt, steht G\u00fcnther Brandt und sagt zun\u00e4chst einmal gar nichts. Ihm geh\u00f6rt das rote Backsteinhaus Klint 4, das an diesem Sp\u00e4tnachmittag ausbrannte.<br \/>Ein Nachbar hatte die Freiwillige Feuerwehr Eddelak alarmiert. Zehn Minuten sp\u00e4ter sind Wehrf\u00fchrer Boy B\u00e4thke und mit ihm 28 Feuerwehrleute am Brandort. Dichter Qualm dringt aus den Fenstern, als die Wehr mit neun Cund f\u00fcnf B-Strahlrohren vorr\u00fcckt. Zwanzig Minuten sp\u00e4ter ist das Feuer unter Kontrolle.<br \/>Inzwischen ist auch Hausbesitzer G\u00fcnther Brandt vor Ort, der keine 300 Meter weiter auf seinem Hof das Vieh f\u00fctterte. Der Landwirt und seine Frau wohnen im Nachbarhaus des Klint 4. Das Haus, das Opfer der Flammen wurde, hatten die Brandts vermietet. Inzwischen ist der Mieter nach Brunsb\u00fcttel umgezogen, die M\u00f6bel hatte er zun\u00e4chst im Haus gelassen. \u201eDie sollten in den n\u00e4chsten Tagen abgeholt werden&#8220;, wei\u00df Brandt. \u201eWie soll ich ihm das blo\u00df sagen, der war doch gerade erst im Krankenhaus und jetzt das hier.&#8220;<br \/>Immer wieder l\u00e4uft Brandt durch die Zimmer. Von den W\u00e4nden h\u00e4ngen die angeru\u00dften Tapeten herunter, von den Decken tropft L\u00f6schwasser auf den Boden. \u201eEs ist mir unerkl\u00e4rlich&#8220;, sagt der hagere Mann im Parka. \u201eMeine Frau hat hier heute morgen noch aufger\u00e4umt und alles gut verschlossen.&#8220; Brandt zuckt die Schultern: \u201eWas soll ich jetzt damit machen&#8220;, fragt er mit Blick auf die M\u00f6bel oder vielmehr, was davon \u00fcbrig geblieben ist.<br \/>Die Feuerwehr ist l\u00e4ngst wieder abger\u00fcckt, nur einer inspiziert akribisch genau mit Fotoapparat und Taschen-<br \/>lampe die R\u00e4ume. Der Mann ist von der Kripo und sucht die Brandursache. Inzwischen wei\u00df man: Brandstiftung war es nicht. Verd\u00e4chtig ist vielmehr<br \/>der Ofen: Durch Funkenflug, so wird bei der Brunsb\u00fctteler Kripo vermutet, k\u00f6nnte die Einrichtung in Brand geraten sein.<br \/>Da\u00df im Haus Klint 4 Ungew\u00f6hnliches geschehen ist, darauf weist auch ein wei\u00dfes Schild an der Haust\u00fcr hin: \u201eAchtung! Polizeilich beschlagnahmter Ort.&#8220; Aber Neugierige verschl\u00e4gt es kaum in diese einsame Stra\u00dfe, und G\u00fcnther Brandt ist die Freude am Anblick seines Besitzes erst einmal vergangen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Brunsb\u00fctteler Kripo vermutet Funkenflug als Brandursache\nEDDELAK. Es riecht nach kalter Asche und aus einigen Ecken steigen noch d\u00fcnne Rauchfahnen auf. 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