{"id":708,"date":"1999-03-26T00:00:00","date_gmt":"1999-03-26T00:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/feuerwehr-eddelak.de\/wcms\/?p=708"},"modified":"1999-03-26T00:00:00","modified_gmt":"1999-03-26T00:00:00","slug":"uber-eine-million-mark-sachschaden-amt-stellt-klar-keine-giftigen-gase-uber-eddelak-178","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.feuerwehr-eddelak.de\/wcms\/1999\/uber-eine-million-mark-sachschaden-amt-stellt-klar-keine-giftigen-gase-uber-eddelak-178\/","title":{"rendered":"\u00dcber eine Million Mark Sachschaden &#8211; Amt stellt klar: &#8222;Keine giftigen Gase \u00fcber Eddelak&#8220;"},"content":{"rendered":"<h2>Hei\u00dfe Ware geliefert: Papierlager brennt nieder<\/h2>\n<p>Eddelak &#8211; Der Schreck kam gestern morgen \u00fcber den \u00c4ther. Es wurde vor giftigen Gasen gewarnt, denn in Eddelak brannten gro\u00dffl\u00e4chig 1 500 Tonnen Altpapier. &#8211; Wenig sp\u00e4ter gab es eine erste Entwarnung durch die Ordnungsbeh\u00f6rde: \u201eDie Bev\u00f6lkerung ist nicht gef\u00e4hrdet. Es brennt nur Papier und kein Kunststoff.&#8220; Zudem kam der Wind aus S\u00fcd-Ost. Der starke&#8216; Qualm zog \u00fcber die Wiesen am Ort vorbei.<br \/>Die mit 50 Mann anr\u00fcckende Amtswehr konnte nur noch den Verwaltungscontainer der Papierverwertung Rohde vor den Flammen retten, versuchte jedoch aus Umweltschutzgr\u00fcnden mit starkem Wassereinsatz das F~er_ einzud\u00e4mmen.<br \/>Die Kriminalpolizei sch\u00e4tzt den entstandenen Sachschaden auf \u00fcber 1 Million Mark.<br \/>Die Brandursache ist ungew\u00f6hnlich. Sie wurde sozusagen angeliefert, wie Hartwig Steinbach von der Entsorgungs GmbH Rohde gegen\u00fcber unserer Zeitung schilderte: \u201eWir hatten am Mittwoch abend noch Altpapierballen aus einer Druckerei bekommen. Die glimmten schon unerkannt, als sie auf den Hof kamen. Dazu die Kripo: \u201eDie ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei Brunsb\u00fcttel haben ergeben, da\u00df sich das Feuer aus einem gerade abgeladenen Haufen gepre\u00dften Altpapiers entflammt hat. Beim Sortieren dieser Papierpartie waren zuvor schon verkohlte Papierteile aussortiert worden. Diese Papierteile stammen aus einem Betrieb, in dem das Altpapier durch eine Schnekke mit hohem Druck in einen Container gepre\u00dft wurde. Vermutlich war diese Schnecke hei\u00dfgelaufen und hat zun\u00e4chst einen Glimmbrand in den Papierresten verursacht. Beim Auseinandersortieren dieser Papierpartie gelangte dann Sauerstoff an die Glutnester, so da\u00df es zur Entflammung kam.&#8220;<br \/>Weiter hie\u00df es: \u201eGegen 7.20 Uhr war auf dem Gel\u00e4nde des<br \/>` Eddelaker Betriebes der Firma A und H. Julius Rohde ein Feuer ausgebrochen. Die Firma betreibt auf dem Gel\u00e4nde am Eddelaker Theeberg eine Sortieranlage f\u00fcr Altpapier.<br \/>Bei dem Feuer wurden nahezu s\u00e4mtliche Altpapierbest\u00e4nde, zumeist in riesigen Ballen zusammengepre\u00dft, vernichtet. Eine _ gro\u00dfe Lagerhalle von 60 mal 12 Metern brannte -v\u00f6llig nieder.Auch die Pre\u00dfanlage wurde durch das Feuer vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt. Angrenzende Hallen und B\u00fcrocontainer wurden teilweise in Mitleidenschaft gezogen.&#8220;<br \/>Als die Feuerwehren aus Eddelak, Averlak und St. Michaelisdonn am Brandort eintrafen, standen die Altpapierballen bereits voll in Flammen, da der Ostwind genau in die offene Seite der Halle blies und das Feuer entfachen konnte.<br \/>Die L\u00f6scharbeiten gestalten sie aufgrund der vorhandenen, gro\u00dfen Altpapiermengen sehr schwierig. Das Feuer ist aber unter Kontrolle. Die L\u00f6scharbeiten dauerten gestern den ganzen Tal \u00fcber an.<br \/>Die mit den Arbeiten besch\u00e4f tigten Angestellten versuchter zun\u00e4chst, mit eigenen Mitteln daj Feuer zu l\u00f6schen. Das gelang ih nen aber nicht, weil das Feuer ir den Papierresten Nahrung fand.<br \/>M\u00f6glicherweise hatte gesterr morgen so mancher Eddelakei Probleme, die Seife abzudu. schen, denn der vorhandene Was serdruck brach gegen 8 Uhr v\u00f6l lig zusammen. Die von den Weh ren ben\u00f6tigten vier- bis f\u00fcnftau send Liter pro Minute zeigter Wirkung. Erst als die Donne Wehr an der Bahn eine stark( Pumpstation einrichtete, wurdE das Wasserleitungsnetz entlastet Einsatzleiter Wehrf\u00fchrer Peter Bielenberg aus Eddelak nannte neben anf\u00e4nglicher Wasserknappheit ein weiteres Problem: \u201eEs standen zu Beginn zu wenig Feuerwehrleute zur Verf\u00fcgung.&#8220; In dem Papierlager \u201everpufften&#8220; unterdes ziemlich bald Sauerstoff- und Gasflaschen. Auch dort mu\u00dfte man es brennen lassen. Neben Peter Bielenberg standen die Wehrf\u00fchrer von Averlak, Volker Schladetsch und von St. Michaelisdonn, Uwe Sch\u00fctt und nicht zuletzt Amtswehrf\u00fchrer Dieter Kr\u00f6ger. Auch Horst Ladwig war an der F\u00fchrungsfront dabei. Er kannte seinen alten Betrieb.<br \/>Ordnungsamtsleiter Werner Rockens\u00fc\u00df kam an diesem Morgen schon fr\u00fch in die Gummistiefel. Zuerst mu\u00dfte er die \u00d6ffentlichkeit beruhigen, wegen der vorlauten Meldungen im Radio.<br \/>\u201eNat\u00fcrlich h\u00e4tten wir mit Hilfe von Lautsprecherwagen selbst die Bev\u00f6lkerung gewarnt, wenn dort giftiger Qualm gewesen w\u00e4re&#8220;, stellt er klar.Zur weiteren Beurteilung schaltete Rockens\u00fc\u00df das Umweltamt und die Naturschutzbeh\u00f6rde ein. Sie entscheiden, was mit dem angekohlten Restpapier geschehen soll.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hei\u00dfe Ware geliefert: Papierlager brennt nieder\nEddelak &#8211; Der Schreck kam gestern morgen \u00fcber den \u00c4ther. 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