{"id":7946,"date":"2019-07-14T09:56:48","date_gmt":"2019-07-14T07:56:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.feuerwehr-eddelak.de\/wcms\/?p=7946"},"modified":"2019-07-14T10:14:30","modified_gmt":"2019-07-14T08:14:30","slug":"tanklaster-stuerzt-boeschung-hinab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.feuerwehr-eddelak.de\/wcms\/2019\/tanklaster-stuerzt-boeschung-hinab\/","title":{"rendered":"Tanklaster st\u00fcrzt B\u00f6schung hinab"},"content":{"rendered":"<p>Der L\u00f6schzug S\u00fcd der Feuerwehrbereitschaft des Kreises Dithmarschen wurde am 12.07.2019 zu einem Einsatz nach Schafstedt gerufen. Dort war ein mit Treibstoffen beladener Tanklastzug eine B\u00f6schung der Autobahn 23 hinuntergest\u00fcrzt.<\/p>\n<p>Die Eddelaker Kameraden mit dem <a href=\"https:\/\/www.feuerwehr-eddelak.de\/wcms\/wir-uber-uns\/fahrzeuge\/\">LF 16\/TS<\/a> als teil des L\u00f6schzuges S\u00fcd r\u00fcckten daraufhin Richtung Schafstedt aus. Dort auf dem Rastplatz unweit der Autobahnhochbr\u00fccke begaben wir uns in den Bereitstellungsraum, wo sich der Zug aus den Teileinheiten Nindorf, Busenwurth, Barlt und Eddelak zusammensetzte. Insgesamt bestand der L\u00f6schzug aus 6 Fahrzeugen und 27 Feuerwehrleuten, davon 22 Atemschutzger\u00e4tetr\u00e4gern.<\/p>\n<p>Doch bevor wir in den Einsatz gehen konnten mussten wir noch auf die andere Seite des Nord-Ostsee-Kanals wechseln. Da die Autobahn wegen einer m\u00f6glichen Explosionsgefahr gesperrt war, mussten wir mit der F\u00e4hre \u00fcbersetzten und die Einsatzstelle auf der Autobahn von S\u00fcden her, entgegen der Fahrtrichtung anfahren.<\/p>\n<p>Unsere Aufgabe war es, die seit den Morgenstunden im Einsatz befindlichen Einsatzkr\u00e4fte aus dem Einsatzgeschehen herauszul\u00f6sen. Unter schweren Atemschutz begleiteten wir dann die Umpumparbeiten des Tankwagens und stellten dabei den Brandschutz sicher. Anschlie\u00dfend unterst\u00fctzten wir noch bei den Aufr\u00e4um- und R\u00fcckbauarbeiten. Gegen 23 Uhr war dann auch unser Einsatz beendet. Nachdem wir wieder am Ger\u00e4tehaus angekommen waren, stellten wir die Einsatzbereitschaft wieder her. Gegen 01:00 war auch dies erledigt und wir konnten wieder zu unseren Familien zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p>Besonders bedanken m\u00f6chten wir uns beim Deutschen Roten Kreuz Dithmarschen f\u00fcr eine besondere Verpflegung und Versorgung unter diesen Einsatzbedingungen.<\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 25%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-7946 gallery-columns-4 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.feuerwehr-eddelak.de\/wcms\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/WhatsApp-Image-2019-07-12-at-16.27.48.jpeg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.feuerwehr-eddelak.de\/wcms\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/WhatsApp-Image-2019-07-12-at-16.27.48-150x150.jpeg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.feuerwehr-eddelak.de\/wcms\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/WhatsApp-Image-2019-07-12-at-18.43.24.jpeg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.feuerwehr-eddelak.de\/wcms\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/WhatsApp-Image-2019-07-12-at-18.43.24-150x150.jpeg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.feuerwehr-eddelak.de\/wcms\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/WhatsApp-Image-2019-07-12-at-18.43.241.jpeg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.feuerwehr-eddelak.de\/wcms\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/WhatsApp-Image-2019-07-12-at-18.43.241-150x150.jpeg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.feuerwehr-eddelak.de\/wcms\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/WhatsApp-Image-2019-07-12-at-18.43.242.jpeg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.feuerwehr-eddelak.de\/wcms\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/WhatsApp-Image-2019-07-12-at-18.43.242-150x150.jpeg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p><strong>Hier die Pressemeldung des Kreisfeuerwehrverand Dithmarschen:<\/strong><\/p>\n<p>Schafstedt &#8211; Am Freitag morgen (12.07.2019), kurz vor sechs Uhr wurde die Schafstedter Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall auf der A23 in H\u00f6he Schafstedt alarmiert. Ein mit 35.000 Litern Kraftstoff beladener Tanklastwagen war von der Fahrbahn abgekommen und eine 15 m hohe B\u00f6schung hinabgest\u00fcrzt. Der Feuerwehreinsatz dauerte \u00fcber 17 Stunden und stellte die 140 Einsatzkr\u00e4fte vor eine gro\u00dfe Herausforderung. Die Autobahn A23 wurde f\u00fcr die Dauer des Einsatzes in beide Richtungen voll gesperrt.<\/p>\n<p>Nach dem die ersten Einsatzkr\u00e4fte der Schafstedter Feuerwehr an dem Unfallort, direkt hinter der Autobahnbr\u00fccke \u00fcber den Nord-Ostsee-Kanal eintrafen, bot sich den ehrenamtlichen Helfern ein dramatisches Bild. Ein mit 35.000 Litern Kraftstoffen voll beladener Tanklastwagen durchbrach die Leitplanke und st\u00fcrzte die 15 m hohe B\u00f6schung der Fahrbahn hinunter. Der LKW \u00fcberschlug sich dabei und blieb auf der Fahrerseite liegen. Die Ladung des Tanklastwagens beinhaltete neben Diesel auch weitere brennbare und hochentz\u00fcndliche Stoffe wie Superbenzin und E10. Zun\u00e4chst galt es f\u00fcr die Feuerwehr den Fahrzeugf\u00fchrer aus einer Zwangslage zu befreien. Bei dem \u00dcberschlag wurde das F\u00fchrerhaus des LKWs so stark deformiert, dass sich der Fahrer nicht selbst befreien konnte. Da der Fahrer ansprechbar war und nach Absprache mit dem Notarzt keine lebensgef\u00e4hrlichen Verletzungen vorlagen, wurde eine sogenannte patientenschonende Rettung durch die Feuerwehr durchgef\u00fchrt. Aufgrund der schlechten Zug\u00e4nglichkeit f\u00fcr die Rettungskr\u00e4fte konnte die Rettung erst nach drei Stunden abgeschlossen und der Fahrzeugf\u00fchrer dem Rettungsdienst \u00fcbergeben werden. Nach ersten R\u00fcckmeldungen an die Einsatzleitung ist der Fahrzeugf\u00fchrer mit leichten Verletzungen davon gekommen. Die Bergung des Tanklastwagens stellte die Einsatzkr\u00e4fte vor eine weitere Herausforderung. Durch das Gewicht der Ladung konnte dieser nicht einfach aufgerichtet und angehoben werden. Daher wurde unter Absprache mit dem Umweltamt, Fachberatern des L\u00f6schzuges Gefahrgut Kreis Dithmarschen und Steinburg sowie des Industrieparks Covestro aus Brunsb\u00fcttel und der Raffinerie Heide zun\u00e4chst versucht, die Betriebsstoffe abzupumpen. Dies gelang nicht, da es aufgrund der Lage des LKWs keinen geeigneten Zugang gab. Bei den ersten Pumpversuchen trat hierdurch eine geringe Menge des geladenen Mediums aus, weshalb der Pumpvorgang abgebrochen werden musste. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde mit zwei Schwerlastkr\u00e4nen zun\u00e4chst die Zugmaschine geborgen und anschlie\u00dfend der Tankauflieger versucht aufzurichten, um \u00fcber die Domdeckel als Zugang das Medium abzupumpen. Bei dem Versuch den Tankauflieger aufzurichten gelang es dem Bergungsunternehmen letztendlich auch den voll gef\u00fcllten Tankauflieger zu bergen und auf die Fahrbahn zu heben. Ein sicheres Abpumpen der Fl\u00fcssigkeiten konnte somit vorgenommen werden. W\u00e4hrend des gesamten Bergungsvorganges wurde durch die Feuerwehr der Brandschutz sichergestellt. Um die eingesetzten Atemschutzger\u00e4tetr\u00e4ger bei dem 17-st\u00fcndigen Einsatz regelm\u00e4\u00dfig austauschen zu k\u00f6nnen, wurde die Feuerwehrbereitschaft des Kreises Dithmarschen gegen 15:00 Uhr dem Einsatz zugef\u00fchrt. F\u00fcr die Umwelt und die Bev\u00f6lkerung bestand zu keiner Zeit eine Gef\u00e4hrdung. Die letzten Einsatzkr\u00e4fte der Feuerwehr r\u00fcckten um 23:00 Uhr von der Einsatzstelle ab und \u00fcbergaben diese der Polizei. F\u00fcr die Dauer des Feuerwehreinsatzes blieb die Autobahn in beide Richtungen voll gesperrt. Die Fahrtrichtung Heide wurde nach der Bergung gegen 23:00 Uhr wieder Frei gegeben<\/p>\n<p>R\u00fcckfragen bitte an:<\/p>\n<p>Kreisfeuerwehrverband Dithmarschen<br \/>\nPressewart<br \/>\nOle Kr\u00f6ger<br \/>\nMobil: 01520-8538343<br \/>\nE-Mail: <a class=\"uri-mailto\" href=\"mailto:pressesprecher@kfv-hei.de\">pressesprecher@kfv-hei.de<\/a><br \/>\n<a class=\"uri-ext outbound\" href=\"http:\/\/www.kfv-hei.de\/startseite.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.kfv-hei.de\/startseite.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der L\u00f6schzug S\u00fcd der Feuerwehrbereitschaft des Kreises Dithmarschen wurde am 12.07.2019 zu einem Einsatz nach Schafstedt gerufen. 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