Am heutigen Vormittag wurden wir zur Löschhilfe nach Averlak in die Hauptstraße alarmiert. Bereits während der Anfahrt informierte uns die Leitstelle darüber, dass die Besatzung des bereits eingetroffenen Rettungswagens eine deutliche Rauchentwicklung festgestellt hatte. Beim Eintreffen unseres Einsatzleitwagens befanden sich Polizei und Rettungsdienst bereits an der Einsatzstelle. Wenige Augenblicke später trafen das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug der Feuerwehr Eddelak sowie das Löschfahrzeug der Feuerwehr Averlak zeitgleich ein.
Während der ersten Erkundung konnte durch ein Fenster ein Brandherd in der verschlossenen Garage erkannt werden. Unter Atemschutz wurde das Garagentor geöffnet und ein Trupp ging mit dem ersten C Rohr zur Brandbekämpfung vor. Dabei stellte sich heraus, dass der Akku eines E Rollers in Brand geraten war und bereits umliegende Gegenstände entzündet hatte. Aufgrund der hohen Temperaturen in der Garage war das schnelle Erkennen der Rauchentwicklung entscheidend, um eine größere Brandausbreitung zu verhindern.
Das Feuer konnte innerhalb kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht und vollständig abgelöscht werden. Die anschließenden Nachlöscharbeiten sowie die Kontrolle der Brandstelle verliefen ohne weitere Feststellungen.
Besonders positiv wirkte sich aus, dass Garage und Wohnhaus durch eine Brandschutztür voneinander getrennt waren. Dadurch konnte eine Ausbreitung des Feuers auf das Wohngebäude verhindert werden.
Es wurde eine gemeinsame Einsatzleitung gebildet, welche durch unseren Einsatzleitwagen, als Kommunikationsstelle, unterstüzt wurde. Für die Dauer des Einsatzes war die Hauptstraße voll gesperrt.
Gegen 12:30 Uhr waren alle Fahrzeuge wieder im Feuerwehrgerätehaus und die Einsatzbereitschaft vollständig hergestellt.
Im Einsatz waren die Feuerwehr Eddelak mit 15 Einsatzkräften, die Feuerwehr Averlak, der Rettungsdienst, die Polizei, sowie der Amtswehrführer.
Sicherheitshinweis: Akkus von E Rollern und anderen elektrisch betriebenen Fahrzeugen sollten möglichst mit ausreichend Abstand zu brennbaren Materialien gelagert und geladen werden. Idealerweise erfolgt dies auf einem nicht brennbaren Untergrund und in einem gut belüfteten Bereich. So lässt sich das Risiko einer Brandausbreitung im Falle eines Defekts deutlich reduzieren.
- FEU in Averlak








