Am frühen Morgen machten sich sieben Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Eddelak gemeinsam mit einem Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Averlak-Blangenmoor auf den Weg zur Interschutz-Messe nach Hannover. Bereits gegen 7:00 Uhr startete die Fahrt zur weltweit größten Fachmesse für Feuerwehr, Rettungswesen, Bevölkerungsschutz und Sicherheit.
Bereits auf der Anreise sorgte unser alter Mannschaftstransportwagen, der in naher Zukunft ersetzt werden soll, für einen besonderen Moment. Auf der Autobahn gelang es uns tatsächlich, einen Ferrari zu überholen. Ein Erlebnis, das bei allen Beteiligten für einige Schmunzler sorgte.
Auf dem Messegelände verschafften wir uns einen umfassenden Eindruck von den zahlreichen Ausstellern, Innovationen und Entwicklungen im Feuerwehrwesen. Besonders interessant waren die Gespräche mit verschiedenen Herstellern im Hinblick auf die zukünftige Beschaffung neuer Einsatzbekleidung. Zudem besuchten wir den Hersteller unserer Feuerwehrhelme. Nach einem intensiven Austausch fiel die Entscheidung, bei zukünftigen Beschaffungen eine neuere Helmgeneration zu berücksichtigen.
Ein besonderes Highlight des Tages war die Einladung an den Stand der Feuerwehr Hannover. Dort wurden wir von Jan Feichtenschlager empfangen, der ursprünglich aus Eddelak stammt und früher als Gruppenführer in unserer Wehr tätig war. Heute ist er Branddirektor und Bereichsleiter für Zentrale Fachbereichsangelegenheiten und Rettungsdienst bei der Feuerwehr Hannover. Im Rahmen einer persönlichen Führung gab er uns spannende Einblicke in die Strukturen, Aufgaben und Besonderheiten der Feuerwehr Hannover.
Im Außenbereich konnten wir außerdem eine Vorführung der Feuerwehr Hannover zum Thema Reanimation verfolgen. Dabei wurde gezeigt, wie über die Leitstelle bereits vor dem Eintreffen der Rettungskräfte versucht wird, eine telefonische Anleitung zur Laienreanimation durchzuführen. Zudem wurde veranschaulicht, dass bei einer Reanimation neben Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug zusätzlich ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug alarmiert wird, da solche Einsätze einen hohen Personalbedarf erfordern.
Während unseres Besuchs konnten wir zahlreiche moderne Feuerwehrfahrzeuge, innovative technische Lösungen sowie aktuelle Entwicklungen im Bereich der persönlichen Schutzausrüstung besichtigen.
Nach über 10.000 Schritten und einem ereignisreichen und informativen Messetag traten wir gegen Abend die Heimreise an. Gegen 22 Uhr kamen wir wieder am Gerätehaus an.



