Zehn Kameraden der Eddelaker Feuerwehr beteiligten sich heute an der großangelegten Katastrophenschutzübung „Kilowatt“ des Kreises Dithmarschen. Neun Kameraden besetzten dabei unser LF 20 KatS, welches als Katastrophenschutzfahrzeug in Eddelak stationiert ist. Gegen 5 Uhr morgens startete die Mannschaft am Gerätehaus, um sich mit weiteren Kräften des Löschzuges Süd am Kreishaus in Heide zu sammeln. Anschließend fuhr der Verband als Kolonne zur Landesfeuerwehrschule nach Harrislee.
Nach einer Lageeinweisung vor Ort wurde ein Szenario simuliert: Ein Angriff auf einen kritischen Stromversorgungsknotenpunkt hatte einen großflächigen Stromausfall bei -6 Grad Außentemperatur zur Folge. Kerzen, Gas- und Elektroheizungen verursachten Brände und Explosionen, während ausgefallene Ampeln zu Verkehrsunfällen führten. Mit dem Melderalarm um 8:55 Uhr begann die Übung. Die erste Einsatzstelle war ein einsturzgefährdetes Gebäude nach einer Explosion. Hier erkundeten unsere Kräfte die Lage, betreuten Darsteller und führten unter Atemschutz Personenrettung sowie Brandbekämpfung durch. Die Schwerpunkte lagen auf Einsturzsicherung, Brandbekämpfung und Personenrettung, stets in enger Abstimmung mit dem THW und dem DRK.
Nach einer Stärkung beim Mittagessen folgte die zweite Übungseinheit in einem dreistöckigen Gebäude. Auch hier stand die Personenrettung und Brandbekämpfung im Vordergrund, wobei ein Brand simuliert wurde. Zwei Atemschutztrupps retteten mehrere verletzte Personen aus dem Gebäude. Während beider Übungen galt es zudem, sogenannte „Störer“ von den Einsatzstellen zu entfernen. Eine Stördrohne, die verschiedene Töne abspielte, musste ebenfalls von der Einsatzstelle verwiesen werden.
Die gesamte Übung demonstrierte die Bedeutung der Zusammenarbeit aller Katastrophenschutzeinheiten des Kreises Dithmarschen. Insgesamt waren rund 160 Einsatzkräfte von THW, DRK, IuK und der Feuerwehrbereitschaft Hand in Hand tätig, um die komplexen Herausforderungen zu bewältigen.










